Schachfreunde Bad Grönenbach
 

Hallo Schachfreunde


Schwäbischer Mannschaftspokal

Die erste Runde im schwäbischen Mannschaftspokal wurde in Klosterlechfeld und in Bad Grönenbach ausgetragen. In Bad Grönenbach trafen sich 8 Mannschaften aus Südschwaben, die um den Einzug in die nächste Runde kämpften. Wir stellten 2 Mannschaften, wobei die Erste sich die tatkräftige Unterstützung von Stefan W. sicherte. Die Erste spielte in folgender Aufstellung: 1. Robert Walz 2. Peter Schiegg 3. Armin Beckert 4. Stefan Wibel. Armin konnte kurz nach der Eröffnung einen Bauern gewinnen und uns bereits um die Mittagszeit mit 1-0 in Front bringen. Robert, der seinem Gegner die Rochade versagte und immer alles im Griff hatte, konnte den gegnerischen König an seinem angestammten Platz (e8) mit einer Mattdrohung in die Knie zwingen (2-0). Peter stand lange ausgeglichen, bis sein Gegner einen falschen Bauernvormarsch wählte und kurz darauf nicht nur einen Bauern und einen Springer, sondern auch die Partie verlor (3-0). Stefan W. hatte es mit einem Nachwuchstalent aus Memmingen zu tun. Nachdem er gepatzt hatte musste er in Zeitnot um die Partie kämpfen. Das gelang im gut, konnte allerdings den vollen Punkt nicht mehr einfahren (3,5-0,5).

Die Zweite startete mit einem Handicap, da das erste Brett leider kampflos verloren ging. Die restlichen 3 Kämpfer (Alfred, Reinhard, Pascal) gaben alles und hätten durchaus für eine kleine Überraschung sorgen können. Alfred stand die ganze Partie über leicht besser, da er das Läuferpaar auf seiner Seite hatte. Allerdings neigte sich die Partie nach weiterem Abtausch dem Remis entgegen (0,5-1,5). Somit lag es an den beiden letzten Brettern. Reinhard konnte einen Bauern erobern und mit seinen Türmen auf der 7ten Reihe für Unruhe sorgen. Als er beim Abtausch die Möglichkeit hatte den Angriff auf der 7ten Reihe zu forcieren, indem er den Mehrbauern wieder zurückgibt, entschied er sich für das Material, konnte die Partie allerdings nicht gewinnen (1-2). Pascal und sein Gegner stellten im Mittelspiel gegenseitig Drohungen auf, bei dem sich Pascal einen kleinen positionellen Vorteil erarbeiten konnte. Nachdem er die Zeitnotphase überstanden hatte wollte Pascal kämpferisch die Partie unbedingt gewinnen. Allerdings wählte er eine falsche Abwicklung im Endspiel, die ihn auf die Verliererstraße brachte (1-3).


Ergebnisse

SC Dietmannsried I - PSV MM I 2-2
SC Dietmannsried II - ASV Martinszell 1-3 
Post SV MM II - SF Bad Grönenbach I 0,5-3,5
SF Bad Grönenbach II - SK Immenstadt 1-3

PS, 19.11.2017


Vereinsabend

Am vergangenen Freitag hatte wir Besuch vom SK Ottobeuren. Gerd und Simon verstärkten unsere 3. Schnellschachrunde, sodass wir eine schöne Runde mit 14 Teilnehmern hatten. Wir dürfen den SK Ottobeuren am 05. Januar auf viele schöne Partien besuchen! Wie wir zukünftig die gemeinsamen Vereinsabende organisieren, werden wir an der Hauptversammlung besprechen.

PS, 19.11.2017


Mannschaftsergebnisse


2. Runde Schwabenliga II Süd
SF Bad Grönenbach - SK Marktoberdorf II


Nachdem wir hervorragend in die neue Saison gestartet sind, empfingen wir in der 2. Runde die Zweite vom SK Marktoberdorf, die ebenfalls mit einem Sieg in die neue Saison gestartet sind. Wir mussten auf unser Spitzenbrett Matthias verzichten, aber Reinhard, der kurzfristig eingesprungen ist, machte einen Super Job - Vielen Dank.

Bereits in der Eröffnung sah es bei Robert sehr gut aus. Der gegnerische König stand noch in der Mitte und Robert konnte einen Bauern auf e6 postieren, der die gegnerische Beweglichkeit einschränkte. Diese Variante in der sizilianischen Verteidigung gilt als riskant, da dieser Bauer auf e6 mittelfristig nicht zu halten ist.
Alexander spielte eine schnelle Partie, aber kam sehr gut aus der Eröffnung heraus. Allerdings zollte Alex durch sein schnelles Spiel auch Tribut und verlor einen Springer. Da sein Gegner ungenau fortsetzte, hatte Alex die Chance die Partie zu drehen. Im Eifer des Gefechts spielte er den 2. Zug vor dem 1. und ging mit 2 Bauern für eine Figur aus der Abwicklung hervor. Die Bauern konnten die Figur aber nicht aufwiegen und Alexander gab auf (0-1).
Jochen spielte ebenfalls sehr schnell und wie gewohnt die moderne Verteidigung. Auch Jochen kam gut aus der Eröffnung und hatte ein spannendes Mittelspiel auf dem Brett. Als mehr und mehr Figuren abgetauscht wurden und sich die Partie einem ausgeglichenen Endspiel zuneigte einigten sich beide Kontrahenten auf Remis (0,5-1,5).
Nun war klar, dass dieser Mannschaftskampf ein hartes Stück Arbeit werden wird, wenn wir etwas zählbares auf unserem Konto verbuchen wollten.
Andreas hat die Eröffnung ebenfalls sehr solide gespielt. Aber beim Übergang in das Mittelspiel unterlief ihm ein Rechenfehler, der einen Bauern kostete. Um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten und nicht weiter Material zu verlieren packte Andi kreative Verteidigungszüge aus, die seinem Gegner viel Zeit kosteten. Deshalb bot sein Gegner in Zeitnot Remis an, das Andi gerne annahm (1-2).
Robert unterlief in der entscheidenden Phase ein Fehler, der seinem Gegner die offene d-Linie bescherte und dadurch hohen Druck auf Roberts Stellung ausübte. Nachdem sein Gegner zwei Freibauern im Zentrum hatte gab Robert auf (1-3).
Nun sollte die Stunde von "AStRein" schlagen (Armin - Stefan - Reinhard).
Stefan kam mit wenig Raum aus der Eröffnung und sah sich einem Bauernsturm gegenüber. Gerade als die Luft um Stefans Königsstellung dünn zu werden drohte, konterte Stefan mit einem taktischen Schlag in der gegnerischen Königsstellung (Damenflügel). Dadurch gewann Stefan 3 Bauern und schaukelte die Partie, nachdem er das verbliebene Material abgetauscht hatte, sicher nach Hause (2-3).
Armin, bekannt für seine Gefräßigkeit, gönnte sich einen Bauern, musste sich aber damit abfinden, dass er keine Rochade mehr machen konnte. Sein Gegner hatte einige positionelle Vorteile auf seiner Seite (z.B. offene Linien) und Armin war zur Verteidigung gezwungen. Allerdings muss man auch genau spielen und das kostet Zeit! Sein Gegner konnte die erforderlichen 40 Züge in 2 Stunden nicht erreichen und verlor auf Zeit (3-3).
Reinhard, unser Schachjunkie (3 Partien an 3 Tagen), setzte ein i-Punkt auf sein erfolgreiches Wochenende. Er hatte nach der Eröffnung eine sehr aktive Stellung mit großem Raumvorteil. Vor allem am Königsflügel konnte Reinhard seine Bauern in Bewegung setzen. Allerdings verlor er den Faden und sein Gegner bekam Konterchancen, die Reinhard trotz Zeitnot parierte und aus einer wilden Stellung als Sieger hervorging (4-3).
Peter spielte in der Königsindischen Verteidigung, nicht wie üblich am Königsflügel, sondern im Zentrum. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, konnte Peter sich einige positionelle Vorteile erarbeiten. So hatte Peter die bessere Bauernstruktur und das starke Läuferpaar. In Zeitnot konnte Peter zwar einen Bauern gewinnen, doch die Abwicklung zu verschiedenfarbigen Läufern war nicht korrekt und kostete den Sieg. Nachdem er den Mehrbauern auch noch einstellte einigten sich beide auf Remis (4,5-3,5).

Brett SF Bad Grönenbach (1777) SK Marktoberdorf II (1716) 4½ - 3½
1 Wilhelm, Andreas (1843) Nusser, Florian (1787) ½ - ½
2 Walz, Robert (1907) Wagner, Roland (1794) 0 - 1
3 Schiegg, Peter (1911) Klug, Tobias, Dr. (1777) ½ - ½
4 Buhn, Alexander (1873) Riedl, Günter (1735) 0 - 1
5 Dierich, Jochen (1743) Müller, Wolfgang (1715) ½ - ½
6 Beckert, Armin (1691) Neumann, Bernd, Dr. (1669) 1 - 0
7 Schrinner, Stefan (1656) Steger, Franz (1667) 1 - 0
8 Buhn, Reinhard (1589) Pfanzelt, Friedrich (1585) 1 - 0

2. Runde Kreisliga
SC Kempten 1878 II - SF Bad Grönenbach II


Mit dem kleinen Schwung aus dem ersten Spiel wollten wir gegen die nominell stärkeren Kemptener auch dieses Mal einen oder sogar zwei Punkte mit nach Hause nehmen. Die ersten Minuten zeigten, dass wir nicht ohne Chance sind. Alfred spielt das Königsgambit und erhielt großen Raumvorteil. Johanna, Stefan W., Felix und Pascal sind in der Eröffnung gut ins Spiel hineingekommen. Reinhard stand ausgeglichen. Nur Stefan S. und Beqir sind sehr defensiv gestartet. Beqir musste sich mit einem sehr starken Gegner duellieren. Nach neunzig Minuten startete Stefan W. einen Angriff auf den gegnerischen Königsflügel. Nach dem Abtausch der Leichtfiguren einigten sich die beiden auf ein Remis (0,5-0,5). Währenddessen spitzte sich bei Stefan S. die Partie immer mehr zu. Es wurden viele Figuren getauscht, das mit dem Verlust von zwei Bauern für Stefan S. verbunden waren. Als dann die Damen getauscht wurden, bekam Stefan einen Freibauern, der zur Dame ging (0,5-1,5). Auch bei Alfred stand ein Freibauer kurz vor der Umwandlung, die ihm eine weitere Dame bescheren sollte. Die zweite Königin wurde allerdings nicht mehr benötigt, da Alfred erst ein Springer gewann, dann einen Turm mit darauffolgendem Matt (0,5-2,5). Bei Pascal wurde die Zeit wieder zum größten Feind. Pascal spielte eine Abwicklung mit Turm gegen Springer, Läufer und Bauer. Er stand zwar besser, musste aber siebzehn Züge in vier Minuten spielen. Sein Gegner konnte sich nicht, während der Zeitnotphase von Pascal, mit Fairness auszeichnen, sodass Stefan W. in die Partie eingreifen musste. Im 38. Zug verlor Pascal trotz besserer Stellung auf Zeit (1,5-2,5). Reinhard verbesserte stetig seine Stellung. Mit beiden Türmen auf der offenen Linie und mit seiner aktiven Dame wollte Reinhard die Festung seines Gegners knacken. Nachdem die Schwerfiguren abgetauscht wurden, ließ er die Chance zum wichtigen Bauerngewinn liegen und so einigten sich beide auf das zweite Remis (2-3). Johanna drückte ihren Gegner in die Enge, bis sie sich mit Läufer und Springer zurück zog und einen wichtigen Springer verlor. Nach dem Qualitätsverlust fiel ihre gute Stellung auseinander (3-3). Felix initiierte einen Angriff am Damenflügel, wo er einen Freibauern erhalten konnte. Er lies den Gewinn aus und versuchte im Zentrum Fortschritte zu machen. Auch er musste einige Züge schneller spielen und musste wie Pascal eine bittere Pille schlucken, indem seine Zeit trotz besserer Stellung (3-4) fiel. Zum Schluss spielte unser Ersatzmann Beqir gegen den nominell besten Kemptener Spieler. Mit zwei Bauern im Rückstand, aber einer sehr verstrickten Stellung brachte Beqir seinen Gegner ins grübeln. Gerade als es aussah, dass die Freibauern losmarschierten, gewann Beqir ein Bauer zurück und die Spannung war zurück auf dem Brett. Beqir lief auch die Zeit davon und so stand er nach einer sehr guten Leistung mit leeren Händen da (3-5). Heute war die Zeit gegen uns und wir mussten einen sicher geglaubten Punktgewinn wieder hergeben. Man sieht aber auch, dass wir spielerisch sehr gut in der Kreisliga mithalten können! [Stefan Wibel]

Brett SC Kempten 1878 II (1677) SF Bad Grönenbach II (1498) 5−3
1 Wolff, Martin (1916- 41) Wibel, Stefan (1678- 80) ½−½
2 Schreiber, Jörg (1760- 40) Schrinner, Stefan (1656- 67) 0−1
3 Radermacher, Uwe (1634- 24) Schmidt, Alfred (1645- 75) 0−1
4 Hansch, Paul (1588- 71) Buhn, Reinhard (1589- 75) ½−½
5 Wagner, Julian (1476- 10) Thielke, Pascal (1455- 12) 1−0
6 Ronai, Hans-Gerhard (1573- 19) Geiger, Felix (1313- 10) 1−0
7 Krafft, Alexander (1465- 19) Bermann, Johanna (1303-  9) 1−0
8 Hanisch, Sebastian (2007- 90) Gashi, Beqir (1348- 15) 1−0


2. Runde B-Klasse
Post-SV Memmingen V - SF Bad Grönenbach III


Brett Post-SV Memmingen V (1091) SF Bad Grönenbach III (1011) 3½−½
1 Kramer, Kai (1206-  4) Breitsch, Otto (1202- 37) 1−0
2 Jahnel, Florian (1100- 23) Schnurrenberger, Steven ( 881- 12) 1−0
3 Klein, Christoph () Urban, Jonas ( 950-  8) ½−½
4 Lavrynenko, Maxim ( 966-  3) Hartmann, Samantha () 1−0

PS, 12.11.2017


Schachabend

Schachabend

Der Vereinsabend am 10.11.2017 war sehr gut besucht. Das lag natürlich auch daran, dass die zweite Runde der Vereinsmeisterschaft auf dem Programm stand. Es gab einige spannende Partien, bei denen es Spaß machte, zuzuschauen wie sich das Gleichgewicht der Partie mit jedem Zug etwas verlagerte und neue Möglichkeiten zutage traten. Es war aber auch deshalb so spannend, weil bis tief in die Nacht um die Punkte gekämpft wurde. Thomas gegen Roberto und Reinhard gegen Peter waren die letzten Partien, die gegen ein Uhr zu Ende gingen. Roberto und Thomas spielten ein schwieriges Turmendspiel, mit Freibauern auf beiden Seiten. Letztendlich entschied Thomas mit einem Mattangriff auf der Grundreihe die Partie für sich. Reinhard opferte im Mittelspiel eine Qualität und bekam dafür zwei Bauern. Peter versuchte zwar die zwei gefährlichen Freibauern aufzuhalten, was aber wiederum auf Kosten der eigenen Bauern geschah. So verblieb Reinhard mit 2 Springern und einem Bauern gegen Turm und Springer im Endspiel. Beide einigten sich nach der Abwicklung auf ein Remis.

PS, 11.11.2017


Südschwäbische Jugendeinzelmeisterschaft 2017

Die diesjährige Jugendeinzelmeisterschaft fand dieses Jahr wieder in Bad Grönenbach statt. In den letzten 12 Jahren richteten die Schachfreunde diese Meisterschaft zum 6 Mal aus. Hauptorganisator Andreas Wilhelm und sein Verkaufsmanager Stefan Wibel organisierten ein perfektes Turnier. Geleitet wurde das Turnier von Gunther Herold (Kreisjugendleiter) und Peter Przybylski (Referent für Schiedsrichterwesen).

Robert
Das Turnier war mit 38 Teilnehmern sehr gut besucht. Für die Schachfreunde Bad Grönenbach gingen Samantha Hartmann (U12) und Pascal Thielke (U14) an den Start. Beide konnten allerdings nicht überzeugen. Obwohl Samantha hervorragende Stellungen hatte und auch bei mehreren Partien auf der Gewinnerstraße war, ging Sie mit lehren Taschen nach Hause. Samantha spielte allerdings zum ersten Mal bei einem Turnier mit, bei dem man eine Stunde Bedenkzeit hatte. Sie konnte die Zeit nicht richtig einteilen und ließ sehr gute Chancen verstreichen.
Pascal Thielke spielte das zweite Turnier in einer Woche. Bei den Senioren hat Pascal mit 4 aus 7 möglichen Punkten noch ein hervorragendes Ergebnis erzielt, aber in seiner Altersklasse konnte er nicht für Angst und Schrecken sorgen. Pascal war bereits für die schwäbische Jugendeinzelmeisterschaft vorqualifiziert und musste sich daher keine Sorgen um das Weiterkommen machen. Vielleicht war das die Ursache für die fehlende Entschlossenheit in seinen Partien.
Für die Bad Grönenbacher Trainer bleibt viel zu tun!

Robert

U10

Rangliste: Stand nach der 7. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 Punkte SoBerg
1. Brunauer,Simon   ** 1 1 1 1 1 1 1 7.0 21.00
2. Epple,Gabriel 1033 0 ** 1 1 1 1 1 1 6.0 15.00
3. Syrchin,German   0 0 ** 1 0 1 1 1 4.0 8.00
4. Albrecht, Timo   0 0 0 ** 1 1 1 + 4.0 7.00
5. Shauchuk,Jaquelin   0 0 1 0 ** 0 1 + 3.0 6.00
6. Epple, Josef   0 0 0 0 1 ** 0 1 2.0 3.00
7. Lavrynenko, Timur   0 0 0 0 0 1 ** 1 2.0 2.00
8. Müller-Tolk, Paul   0 0 0 - - 0 0 ** 0.0 0.00

U12

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 7. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer ELO NWZ 1 2 3 4 5 6 7 Punkte Buchh BuSumm
1. Mildenberger,Andr   1013 10w1 8s1 3w1 2s0 5w1 4s1 9w1 6.0 29.5 179.5
2. Lavrynenko,Maxim   966 5s1 9w1 4s½ 1w1 3s½ 7w½ 8s1 5.5 30.5 186.0
3. Schöll,Tobias   897 13w1 12s1 1s0 4w1 2w½ 5s1 7s1 5.5 27.0 183.5
4. Maurer, Sunny     11w1 6s1 2w½ 3s0 8s1 1w0 12w1 4.5 29.0 178.0
5. Alabdullah, Yazan     2w0 11s1 12w1 7s1 1s0 3w0 14w1 4.0 25.0 182.0
6. Trifan,Lara   816 9s0 4w0 14s1 12w1 7w0 10s1 11w1 4.0 19.0 166.5
7. Deuringer,Anna     8s0 10s1 13w1 5w0 6s1 2s½ 3w0 3.5 27.0 166.5
8. Haug,Johannes   784 7w1 1w0 9s1 11s½ 4w0 14s1 2w0 3.5 25.5 184.5
9. Schilpp, Raphael     6w1 2s0 8w0 13s½ 14w1 11s1 1s0 3.5 23.0 170.0
10. Veit,Anna     1s0 7w0 11w0 14s1 12s1 6w0 13s1 3.0 19.5 163.5
11. Heider,Matthias   720 4s0 5w0 10s1 8w½ 13s1 9w0 6s0 2.5 24.0 161.0
12. Emrovski, Dzenis     14s1 3w0 5s0 6s0 10w0 13w1 4s0 2.0 22.5 161.0
13. Müller-Tolk,Johan     3s0 14w1 7s0 9w½ 11w0 12s0 10w0 1.5 20.0 164.5
14. Hartmann,Samantha     12w0 13s0 6w0 10w0 9s0 8w0 5s0 0.0 21.5 154.5

U14

Fortschrittstabelle:  Stand nach der 5. Runde   (nach Rangliste)
Nr. Teilnehmer ELO NWZ 1 2 3 4 5 Punkte Buchh BuSumm
1. Wagner,Julian   1476 5w1 2s½ 4w1 6s1 3w1 4.5 12.0 51.0
2. Herold,Florian   1199 7s1 1w½ 6s1 3w½ 5s½ 3.5 12.5 50.0
3. Albrecht,Tobias   1319 9w1 4s½ 8w1 2s½ 1s0 3.0 13.0 46.0
4. Thielke,Pascal   1364 8s1 3w½ 1s0 5w½ 10s1 3.0 12.0 48.0
5. Kneisel,Arne   880 1s0 6w½ 7s1 4s½ 2w½ 2.5 13.5 48.0
6. Osterrieder,Danie   1000 10w1 5s½ 2w0 1w0 9s1 2.5 11.5 47.5
7. Wagner,Lukas     2w0 9s1 5w0 10w1 8s0 2.0 9.0 45.0
8. Fischer,Jonas   796 4w0 10s1 3s0 9w0 7w1 2.0 9.0 44.0
9. Joppich,Pius   784 3s0 7w0 10s0 8s1 6w0 1.0 9.5 43.0
10. Schlichting, Manu     6s0 8w0 9w1 7s0 4w0 1.0 9.5 42.0

U16/U18

Rangliste: Stand nach der 5. Runde 
Nr. Teilnehmer TWZ 1 2 3 4 5 6 Punkte SoBerg
1. Herold,Elias 1301 ** 1 ½ 1 0 ½ 3.0 7.75
2. Jahnel,Florian 1100 0 ** ½ + 1 ½ 3.0 6.75
3. Hilger,Philip 1185 ½ ½ ** ½ ½ ½ 2.5 6.25
4. Osterrieder,Jürge 1402 0 - ½ ** 1 1 2.5 5.25
5. Garber,Janek 1534 1 0 ½ 0 ** ½ 2.0 5.25
6. Oberhofer,Moritz 1460 ½ ½ ½ 0 ½ ** 2.0 5.25

PS, 11.11.2017


Südschwäbische Einzelmeisterschaft 2017

Die Südschwäbische Einzelmeisterschaft 2017 fand nach 2015 wieder im Haus des Gastes in Bad Grönenbach statt. Die Kurverwaltung stellte uns dankenswerter Weise den Seminarraum zur Verfügung und für die Verpflegung war durch die hervorragende Pizzeria "Alla Fontana" gesorgt. Vom 28. Oktober bis 31. November kämpften 26 Spieler und Spielerinnen um wichtige Punkte und den Titel "Südschwäbischer Meister".Die größte Gruppe bildete der Post-SV Memmingen mit 8 Spielern. Mit Pascal Thielke dem jüngsten im Feld, Johanna Bermann, Stefan Wibel, Robert Walz und Peter Schiegg mussten sich die Bad Grönenbach aber nicht verstecken.

Die Vereine

Verein Teilnehmer
Post-SV Memmingen 8
SF Bad Grönenbach 5
SK Immenstadt 4
SK Ottobeuren 3
ASV Martinszell 2
SC Dietmannsried 1
SC Kaufbeuren 1
SC Kempten 1
SF Buchenberg 1

Das Schiedsrichtergespann

Der Hauptschiedsrichter Wolfgang Max Schmitt (ASV Martinszell) und sein Stellvertreter Winfried Natterer (SC Dietmannsried) betreuten das Turnier hervorragend - Herzlichen Dank von den Schachfreunden Bad Grönenbach! Bis auf eine Situation, die unter "Das Turnier" beschrieben wird, kam es zu keinem Einsatz des Schiedsrichters!

Der Turnierleiter

Wie vor zwei Jahren organisierte und leitete Robert Walz das Turnier in vorbildlicher Art und Weise. Von den Tischkarten bis zu den Preisen, Robert dachte an alles - Vielen Dank Robert!
Robert

Das Turnier

Wir spielten mit einer Bedenkzeit von einer Stunde und 40 Minuten für die ersten 40 Züge. Zusätzlich gab es 30 Sekunden Bonus für jeden Zug und das ab dem ersten Zug (Fischer-Modus). Nach dem Erreichen der Zeitkontrolle gab es weitere 30 Minuten Bedenkzeit. Damit konnte in Zeitnot auch nicht auf Remis reklamiert werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass man jederzeit die Züge mitschreiben muss, selbst in Zeitnot.

Zuschauer

Das Turnier begann in der ersten Runde mit keinerlei Überraschung, außer dem vereinsinternen Kampf zwischen Stefan Wibel und Johanna Bermann, wo die Partie nach langem Kampf Remis endete. In der 2. Runde tauchte dann schon der Remis-Virus auf. Lediglich ein Spieler hatte nach der 3. Runde noch eine blütenreine Weste und das war Robert Walz. Mit 3 aus 3 möglichen Punkten startete Robert perfekt in das Turnier. Nur der spätere Turniersieger und Favorit Heinz Hamlack konnte mit einem halben Punkt Rückstand folgen. Dahinter bildete sich eine größere Gruppe (10 Spieler), die alle 2 Punkte hatten. Darunter waren der Vorjahressieger Marco Schöneich vom SC Ottobeuren, aber auch die beiden Bad Grönenbacher Stefan Wibel und Peter Schiegg blieben dem Spitzenduo auf den Fersen. In der 3. Runde war an den Brettern 3 und 4 kurz ein Handy zu hören. Kein Spieler an diesen Brettern gestand sich seinen Lapsus ein und obwohl es laut den FIDE-Regeln zulässig wäre, in einem separaten Raum die Kleidungsstücke der einzelnen Spieler zu untersuchen, bestanden Hauptschiedsrichter Wolfgang Max Schmitt und die Spieler an diesen Brettern nicht darauf. Daraufhin wurden die Partien fortgesetzt. Johanna Bermann und Pascal Thielke konnten einen Punkt aus 3 möglichen erspielen. Beide versetzten ihre Gegner in Angst und Schrecken, indem sie ein schönes Schach zeigten. Johanna ließ manchmal den entscheiden Schlag aus und die starken Gegner konnten sich doch noch in ein Remis retten. Pascal opferte gerne mal ein paar Bauern, um die Initiative zu erlangen, was ihm im Endspiel zum Verhängnis wurde. In der 4. Runde spielten dann die beiden erstplatzierten Spieler gegeneinander. Heinz Hamlack und Robert Walz kreuzten die Klingen und obwohl die Partie nicht nach einem Remis aussah - die Stellung war sehr scharf - einigten sich beide darauf. Danach rückten die Verfolger wieder in Schlagweite heran. Immer noch führend, hatte Robert ab jetzt einen Durchhänger. Zuerst verlor er gegen den Vereinskameraden Peter Schiegg und in der 6. Runde gegen den Vorjahressieger Marco Schöneich. Allmählich bildete sich eine neue Spitzengruppe mit Heinz Hamlack, Marco Schöneich, Peter Schiegg und dem mit hohem Tempo angerauschten Winfried Natterer. Das Tempo war so hoch, dass Winfried sogar geblitzt wurde:
Pascal & Winfried

So kam es, dass in der letzten Runde Heinz Hamlack gegen Winfried Natterer und Marco Schöneich gegen Peter Schiegg antraten. Nur der Gewinner konnte sich Hoffnungen auf den Titel Südschwäbischer Meister machen. Nachdem sich Marco und Peter nach 16 Zügen auf ein Remis einigten, wurde der Titel zwischen Heinz und Winfried ausgespielt. Heinz hatte zwar einen isolierten c-Bauern, den Winfried unter Beschuss nahm, bei gleichzeitiger Mattdrohung auf g2 (Dame + Läufer - Batterie), aber Heinz hatte zwei starke Läufer und einen potenziellen Vorposten für einen Springer auf d6. Dieser Vorposten und später mehrere Drohungen gleichzeitig zwangen Winfried zur Aufgabe. Damit ist Heinz Hamlack vom Post-SV Memmingen unser Südschwäbischer Meister 2017!

Die Bad Grönenbacher können mit ihrer Leistung zufrieden sein. Johanna holte mit 3 aus 7 möglichen Punkten ein sehr gutes Ergebnis und wurde Südschwäbische Meisterin 2017!

Johanna
Besonders in Erinnerung wird die Partie gegen Winfried Bornschein bleiben, wo sie mit einer großen Packung Initiative einen schönen Angriff hatte und die Partie für sich entschied!
Pascal, der 2 Turniere in einer Woche spielt (Südschwäbische EM + Südschwäbische JEM), überraschte alle und war ein gefürchteter Gegner! So konnte er in der vorletzten Runde gegen Johanna das vereinsinterne Duell mit dem 150er Angriff (Pirc) für sich entscheiden. In der letzten Runde schlug er noch Alexej Babenko und die Überraschung mit 4 Punkten aus 7 war perfekt.
Stefan Wibel hielt sich zu Beginn des Turniers im Mittelfeld auf und setzte gegen Ende hin zum Schlussspurt an. In der 6. Runde konnte Stefan mit 3 Bauern gegen die Qualität seinen Gegner Jörg Lehmann wunderbar unter Druck setzen und die Partie sicher gewinnen. In der letzten Runde waren sein Gegner und er sich schnell einig und vereinbarten ein Remis. Mit 4,5 Punkten aus 7 möglichen hat Stefan ein sehr gutes Turnier gespielt.
Robert lag nach der Hälfte des Turniers aussichtsreich in Führung bevor er 2 Partien verlor und die Titelträume begraben musste. In der letzten Runde spielte er in allen Belangen eine solide Partie gegen Harry Riegger. Er schnürte nach und nach die Schlinge weiter zu, sodass Harry nichts anderes übrig blieb, als die Partie aufzugeben. Robert erreichte 4,5 Punkte aus 7 möglichen Punkten und hatte noch einen versöhnlichen Abschluss.
Peter Schiegg kann mit dem Turnierverlauf ebenfalls zufrieden sein. Mit 5 Punkten aus 7 möglichen reichte es zwar nicht zum Turniersieg, aber der 2. Platz ist ein hervorragendes Ergebnis.

Alle Bad Grönenbacher konnten in der vorläufigen DWZ-Auswertung (nicht offiziell) ihre DWZ (Deutsche Wertungszahl) steigern. Pascal sogar um 98 Punkte!

Rangliste
Siegergruppe
von links: Schiedsrichter Wolfgang Max Schmitt, Marco Schöneich, Heinz Hammlack, Peter Schiegg, Turnierleiter Robert Walz

Der Turniersieger

Heino

Wer kennt in der südschwäbischen Schachszene nicht Heinz Hamlack? Er ist bekannt für sein Angriffsschach, gefürchtet als Gegner und seine lockere Art ;-). Heinz zeigte eine durchweg konstant hohe Leistung und ist verdienter Südschwäbischer Meister - Herzlichen Glückwunsch von den Schachfreunden Bad Grönenbach!

PS, 01.11.2017


Mannschaftsergebnisse


Die mehrmonatige Sommerpause ging dieses Wochenende zu Ende und wir waren mit allen drei Mannschaften im Einsatz. Während unsere zweite und dritte Mannschaft am Samstag mit einem Heimspiel in die neue Saison starteten, hatte die Erste am Sonntag ein schweres Auswärtsspiel in Sonthofen. Unsere Dritte konnte gegen Dietmannsried III (1,5-2,5) leider keine Punkte auf ihrem Konto verbuchen. Die Zweite machte es besser und holte ein 4-4 gegen Post SV Memmingen II. Die erste Mannschaft konnte ihrer Favoritenrolle gerecht werden und gewann letztendlich gefahrlos mit 6,5-1,5.

1. Runde Schwabenliga II Süd
SF Bad Grönenbach - SC Sonthofen


Wir konnten im ersten Mannschaftskampf gegen den SC Sonthofen auf alle etatmäßigen Spieler zurückgreifen. Nach der Eröffnung standen alle Bretter mehr oder weniger ausgeglichen. Auf Brett 7 entwickelte sich direkt nachdem alle Figuren einigermaßen entwickelt waren (Französisch Tarrasch-Variante) ein spannender Kampf zwischen Armin und seinem Gegner. Bei diesem Kampf konnte Armin einen Bauern gewinnen. Da die Partie keinerlei Ungenauigkeiten duldete, spielte Armin sicher weiter.
Währenddessen ging es auf Brett 8 sehr schnell. Stefan konnte seinem Gegner die Rochade ruinieren und gewann im Mittelspiel einen Bauern. Nach einem raschen Abtausch der Figuren entstand ein nicht leicht gewonnenes Endspiel für Stefan. Einige Ungenauigkeiten seines Gegners führten dann ab schnell zum Sieg von Stefan (0-1).
Jochen spielte ultraflexibel das "Nilpferd" (Pirc) und geriet scheinbar in einen Königsangriff. Allerdings übersah er, dass er mit einem taktischen Mittel einen Bauern hätte gewinnen können. Er verteidigte sich in der Folge jedoch geschickt, sodass ein ausgeglichenes Endspiel entstand. Das Remisangebot von Jochen nahm sein Gegner an (0,5-1,5).
Armin hatte, nachdem sein Gegner auf f2 Springer und Läufer gegen Turm und Bauern opferte, einen etwas luftigen König, der sogar nach g3 herauskam, um seinen Läufer auf f4 zu beschützen. In der Not muss eben der Chef höchst selbst Hand anlegen! Zum Glück oder auch von Armin weise vorausberechnet, konnte sein Gegner die Nachhut nur schwer mobilisieren. Nachdem auch noch die Türme vom Brett verschwunden waren, verblieb Armin mit einem Läufer und 2 Bauern mehr bei zusätzlicher Mattdrohung (0,5-2,5).
Bei dieser guten Führung dachte sich Peter, dass der Mannschaftskampf ein bisschen Spannung verträgt und spielte eine Reihe schlechter Züge, die in den Verlust eines Springers mündeten. Nach der Investition von 30 Minuten Bedenkzeit konnte er noch eine Schummelvariante ausgraben, die zwar auch verloren war, aber noch ein bisschen Hoffnung aufkeimen ließ. So erhielt Peter für 2 Springer und einen Turm die gegnerische Dame. Ein paar Züge später konnte er noch einen Läufer gewinnen, da die gegnerischen Figuren (Läuferpaar + Turmpaar) nicht gut zusammenwirkten. Danach war die Stellung ausgeglichen und beide einigten sich auf ein Remis (1-3).
Alex, unser Stratege im Team, machte einen Schwachpunkt in der gegnerischen Stellung aus und spielte konsequent auf diesen Punkt. Obwohl die Stellung oberflächlich betrachtet nach Remis roch, gewann Alex die Partie schnell, nachdem er über das Feld d6 in die gegnerische Festung einfallen konnte (1-4).
Roberts Dame war nach der Eröffnung so gefräßig, dass sie einen gegnerischen Turm auf a8 verspeiste, obwohl sie bereits wusste, dass dies eine Falle sein wird und sie aus dieser nicht mehr entkommen kann. Aber Robert wäre nicht Robert, wenn er nicht doch noch einen Springer zur Hilfe schicken könnte. Dieser Springer sollte dann zumindest das Remis über eine Stellungswiederholung sichern. Sein Gegner wollte allerdings auf Gewinn spielen und gab seinerseits auch die Dame. Damit war Robert eine Qualität gegen einen Bauern materiell im Vorteil. Im weiteren Spielverlauf kämpfte Robert gegen eine starke Bauernmehrheit im Zentrum, wo ein Bauer später im Endspiel bereits drohte zur Dame zu gehen. Genau in diesem Moment überzog sein Gegner die Partie mit einem Läuferopfer und gab auf (1-5).
Matthias spielte einen sehr flexiblen Aufbau mit einem Doppelfianchetto. Sein Gegner wollte zwar einen Königsangriff initiieren, aber Matthias konterte mit einem Damenopfer, das kein Damenopfer war. Dadurch konnte er einen Bauern gewinnen und auf die Siegerstraße einbiegen. Die vermeintlich sicherste Variante entpuppte sich dann wenig später in die gefährlichste. Anstatt gefräßig einen weiteren Bauern und eine Qualität zu verspeisen geriet Matthias in einen Angriff, der in ein Dauerschach mündete (1,5-5,5).
Andreas spielte, ähnlich wie Alexander, eine Partie die langfristig angelegt war. Den er liebt das Schach und was wäre eine Partie ohne ein Endspiel? Deshalb sorgte er dafür, dass sein Gegner im Endspiel einen rückständigen Bauern bekam, der nicht zu verteidigen war. Das wollte sich sein Gegner nicht mehr zeigen lassen und gab auf (1,5-6,5).

Brett SC Sonthofen (1702) SF Bad Grönenbach (1826) 1½ - 6½
1 Froehlich, Rainer (1885) Rinderle, Matthias, Dr. (1997) ½ - ½
2 Wiechmann, Gernot (1863) Wilhelm, Andreas (1843) 0 - 1
3 Schweier, Lorenz (1857) Walz, Robert (1906) 0 - 1
4 Maugg, Ludwig (1849) Schiegg, Peter (1897) ½ - ½
5 John, Bernd (1614) Buhn, Alexander (1873) 0 - 1
6 Aicher, Hans (1675) Dierich, Jochen (1743) ½ - ½
7 Gehring, Bastian (1441) Beckert, Armin (1691) 0 - 1
8 Klein, Volker, Dr. (1435) Wibel, Stefan (1659) 0 - 1

1. Runde Kreisliga
SF Bad Grönenbach II - Post-SV Memmingen II


Nach der Sommerpause gingen wir mit einem Heimspiel gegen Post Memmingen II wieder frisch ans Werk. Mit der Verstärkung durch einen alten Bekannten, Alfred Schmidt, wollten wir uns wie im letztem Jahr im Mittelfeld der Kreisliga behaupten. Die Memminger kamen als Favorit und Felix Geiger wurde durch Thomas Schiegg ersetzt. Die ersten Minuten wurden an den Bretten eins, zwei, drei und sechs schon zur hitzigen Schlacht. Stefan Schrinner war unter großem Druck. Bei Stefan Wibel und Alfred Schmidt kam es nach der Eröffnung zum Figurentausch und Roberto spielte zielstrebig auf den König. Nach eine Stunde konnten wir Johanna zu einem kampflosen Punkt gratulieren (1-0). Bei Stefan Wibel wurde weiter abgetauscht bis letztlich ein ausgeglichene Stellung herauskam. Kurz darauf einigten sie sich auf ein Remis (1,5-0,5). Zeitgleich wurde auch Alfred Schmidt ein Remis angeboten. Nach kurzer Beratschlagung mit dem Mannschaftführer nahm er an (2-1). Stefan Schrinners Gegner erlaubte sich ein Fehlzug, wonach Stefan es gleich ausnutzte und wenig später das Spiel gewann (3-1). Bei Thomas Schiegg entwickelte sich das Spiel, insbesondere das sichere Zentrum, gut. Er gewann ein Bauer. Reinhard spielte eine sehr schwierige Eröffnung. Auch unser Jüngster, Pascal Thielke, hatte ein kompaktes, geschlossenes Spiel. Als Roberto seinen König in Sicherheit brachte, startete er mit einem Königsangriff, den sein Gegner nicht mehr parieren konnte. Mit dem Duo Dame und Läufer eroberte er sich zuerst ein Bauer. Danach konnte er sich aussuchen, ob er einen Läufer oder einen Turm gewinnt. Sein Gegner gab auf, da auch noch Matt drohte (4-1). Mit diesem Spielverlauf und der Führung waren wir total überrascht und die Freude war groß. Thomas Schiegg, noch einen Bauern vorn, wollte mit seinem Turm die Dame angreifen, übersah aber das der Gegner den Turm einfach nehmen konnte. Bei Reinhard entstand ein Endspiel mit je drei Bauern und je ein Springer. Mit einem Königsmanöver konnte sein Gegner einen sehr wichtigen Bauern gewinnen. Danach versuchte er noch die Bauern aufzuhalten, was allerdings misslang (4-2). Eng wie am Anfang war es bei Pascal. Alles sehr geschlossen und kein Durchkommen für seinen Gegner. Nachdem sich seine Zeit dem Ende zu neigte, wollte Pascal mit dem Kopf durch die Wand. Er machte einen Angriffszug mit seinem Läufer und musste mit ansehen, wie seine gute Verteidigung zusammenbrach und nach dem Verlust von ein paar Bauern noch Matt gesetzt wurde (4-3). Nach dem Turmverlust konnte Thomas einen Läufer mitnehmen. Mit einer Qualität weniger, hatte er aber trotzdem eine ansehnliche Stellung. Thomas spielte nach dem Fehler sehr defensiv bis zur ersten Zeitkontrolle weiter, dadurch kam sein Gegner immer besser ins Spiel. Als Thomas in der zweiten Zeitkontrolle kam, war die Partie verloren (4-4). Mit diesem Ergebnis können wir einerseits zufrieden, aber auch nicht zufrieden sein. Aber das zeigt uns, dass wir in der Kreisliga sehr gut mithalten können und uns nicht verstecken müssen.[Stefan Wibel]

Brett SF Bad Grönenbach II (1499) Post-SV Memmingen II (1602) 4−4
1 Wibel, Stefan (1659- 79) Kluge, Thorsten (1658- 32) ½−½
2 Schrinner, Stefan (1656- 67) Pfalzer, Helmut (1765- 97) 1−0
3 Schmidt, Alfred (1645- 75) Fischer, Peter (1486-111) ½−½
4 Buhn, Reinhard (1589- 75) Lehmann, Jörg (1740- 42) 0−1
5 Thielke, Pascal (1364- 11) Duvnjak, Pero (1607- 11) 0−1
6 D Onofrio, Roberto (1421- 32) Beck, Herbert (1585- 81) 1−0
7 Bermann, Johanna (1267-  8) David, Sebastian (1528- 26) +−-
8 Schiegg, Thomas (1389-  8) Steinmüller, Harald (1446- 28) 0−1

1. Runde B-Klasse
SF Bad Grönenbach III - SC Dietmannsried IV


Brett SF Bad Grönenbach III ( 904) SC Dietmannsried IV (1227) 1½−2½
1 Schnurrenberger, Steven ( 881- 12) Schmidt, Johannes (1218- 14) +−-
2 Schemann, Matthias () Rauh, Werner (1272- 16) 0−1
3 Urban, Jonas ( 950-  8) Sichler, Stephan (1192-  2) 0−1
4 Hofmeister, Markus ( 880- 15) Stoll, Ignaz (1224- 42) ½−½

PS, 22.10.2017


Taktik


Blitz 6.5. - Belle
USA 1978

Taktik Lode 32
Schwarz am Zug gewinnt!

PS, 21.10.2017


Schachabend am 3. November

Am 3. November steht uns der Seminarraum nicht zur Verfügung. Daher muss der Vereinsabend entfallen. Sollte uns eine Alternative einfallen, wird es hier veröffentlicht!

PS, 05.10.2017


Taktik


Casper-Grottke
Frankfurt/Oder 1977

Taktik Lode 30
Weiß am Zug gewinnt!

PS, 02.10.2017


Taktik


Fuglsang-Morat
Sandefjord 1975

Taktik Lode 28
Weiß am Zug gewinnt!

PS, 01.10.2017


Taktik


Fröberg-Dahlin
Stockholm 1976

Taktik Lode 28
Weiß am Zug gewinnt!

PS, 30.09.2017


Klaus

In Gedenken an Klaus!


PS, 25.08.2017

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